Diskussion: Kellerkinder quo vadis?

Hier könnt ihr über allgemeine Themen, die unseren Stammtisch betreffen, diskutieren.
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Stargazer
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Re: Diskussion: Kellerkinder quo vadis?

Beitrag von Stargazer » Di 6. Dez 2016, 14:32

Ich habe mich entschieden, dass ich morgen abend mal wieder vorbeischaue - und das nicht nur wegen des Nerdwichtelns. ;)

Tut mir aber einen Gefallen: überlegt euch mal, ob man die ganze GRT-Geschichte nicht vom Stammtisch abkoppelt. Der Stammtisch ist dafür da, dass Rollenspieler aus der Region einen regelmäßigen Treffpunkt zum Austausch mit Gleichgesinnten haben. Für mich bedeutet Stammtisch: Essen, Trinken, Reden. Sollte sich hin und wieder mal eine Gruppe zum Spielen finden ist das OK, aber - meiner Meinung nach - nicht Sinn des Stammtisches. Eher würde ich dazu raten, dass sich am Stammtisch Leute zusammenfinden, die was zusammen spielen wollen und das dann abseits vom Stammtisch organisieren.

Der GRT ist aus dem Stammtisch erwachsen und das ist auch gut so. Ich befürchte nur, dass der Fokus auf dieses Thema dem Stammtisch auf lange Sicht nur schadet. Als Mirko den Stammtisch ins Leben rufen wollte, hat er mir eine Sache versprochen: es wird kein Verein. Leider entwickelt sich der Stammtisch schon seit einiger Zeit in diese Richtung. Im Rahmen der GRT-Orga hatten wir mehr als einen Termin, mit einer TAGESSORDNUNG. Jetzt fehlt nur noch der Schriftführer und ein Kassenwart... :roll:

Wie wirkt das denn auf neue Leute, wenn die einen ungezwungenen Stammtisch erwarten und dann in eine Art Vereinssitzung platzen. Ich würde da kein zweites Mal kommen. Und auch als Stammtischler der ersten Stunde, der sich aus den Orga-Geschichten zurückgezogen hat, überlegt man sich dreimal, ob man zum Stammtisch kommt, wenn Besprechungen zum GRT anstehen.

Lange Rede, kurzer Sinn: Wir haben hier ein Forum in dem man prima ein Orga-Team zusammentrommeln kann, dass sich dann für Organisationsbesprechungen abseits des Stammtisches trifft. Und wenn es sich rechtlich besser macht, dann kann sich selbiges auch gerne als Verein registrieren. Der Stammtisch selbst sollte aber wieder zu dem werden, was er eigentlich sein sollte: ein Stammtisch. Danke für eure Aufmerksamkeit.
Gunnar
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Re: Diskussion: Kellerkinder quo vadis?

Beitrag von Gunnar » Mi 7. Dez 2016, 10:20

Sorry dass ich mich nicht eher zu Wort melde, aber derzeit sind meine Abende recht ausgefüllt und ich komme nicht dazu mal in Ruhe durchs Forum zu schauen.

Ich muss gestehen, dass meine Anwesenheit zur Zeit unregelmäßig ist, aber es waren einfach persönliche Gründe die mir die Teilnahme versagten. Sonst komme ich eigentlich immer und ich werde daran arbeiten wieder regelmäßig dabei zu sein.

Sicherlich ist es schön, wenn man an einem Stammtisch mit einem Spiel auftaucht und in einer Runde etwas spielen kann, aber das kann nur mit einem einfachen Spiel z.B. Dungeonslayers o.ä. machen. Entweder es bedarf einiger Vorbereitung oder man hat nur eine enge Auswahl an einfacheren Systemen. Wie schon genannt, haben wir immer wechselnde Teilnehmer, daher ist eine "Kampagne" im Keller unmöglich.
Auch für mich ist der Stammtisch eher dazu da, um mit Leuten zu quatschen und vielleicht in neue Regelwerke reinzuschauen, die immer wieder mal dankenswerterweise mitgebracht werden.
Selten geht es so weit, dass man eine neue Gruppe aufmacht, um regelmäßig zu spielen.
Nach dem GRT kommen erfahrungsgemäß erst einmal mehr Leute, jedoch kann man den wirklichen Zugewinn auf 2-3 Leute reduzieren. Hier wäre es sicherlich gut, wenn wir dieses Interesse am Leben erhalten könnten.

GRT 2017..., bei mir steht in Q1/2017 ein großer Umzug in die neue Wohnung an, dadurch werde ich im neuen Jahr einiges an Zeit dafür aufwenden müssen. Ich werde also nicht die Planung für den GRT übernehmen können, aber falls sich ein Organisationskomitee findet, so werde ich dieses gerne unterstützen.
Sicherlich schreckt diese Aufgabe nach dem großen Erfolg vom letzten Jahr ab, unsere beiden Powerhouses Johannes und Mirko haben sich aus guten Gründen zurück- oder sind weggezogen, was uns jetzt natürlich schmerzhaft trifft.
Es ist eine Arbeit die nur durch die Freude der Teilnehmer belohnt wird, in diesem Sinne sollten wir alle Johannes und Mirko für die letzten Jahre nochmals ein dickes Danke sagen.
Falls wir es wieder aufstellen, würde ich es auf mehrere Schultern aufteilen, gegebenenfalls müßten mehrere Planungstreffen stattfinden, nicht nur zu den Stammtischtreffen. Das hört sich nach Verein an, ist aber einfach nicht anders möglich, um eine gute Planung und einen guten Ablauf zu gewährleisten.

Ein Verein muss mit Leben gefüllt sein und das sollte dann nicht nur die Teilnahme am Stammtisch sein. Ich weiß nicht, ob wir so eine große Fangemeinde binden oder überhaupt ansprechen und als Plattform für diese fungieren können.
Der alte Verein Fanatics, dem ich nie angehört habe, hat mir zumindest am Anfang Spielrunden vermittelt, jedoch war schon damals keine rege Beteiligung im damaligen Forum wahrnehmbar. Zum Schluss ist das ganze Richtung LARP und Kartenspielen aka Magic... gegangen, ab da habe ich mich ausgeklinkt.

so das war es erst einmal von mir.
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Stargazer
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Re: Diskussion: Kellerkinder quo vadis?

Beitrag von Stargazer » Mi 7. Dez 2016, 17:04

Gunnar hat geschrieben: Falls wir es wieder aufstellen, würde ich es auf mehrere Schultern aufteilen, gegebenenfalls müßten mehrere Planungstreffen stattfinden, nicht nur zu den Stammtischtreffen. Das hört sich nach Verein an, ist aber einfach nicht anders möglich, um eine gute Planung und einen guten Ablauf zu gewährleisten.
Sehe ich durchaus auch so. Ich plädiere aber dafür, GRT-Orga-Zeugs komplett ausserhalb des Stammtisches zu klären, wenn wir den Stammtisch als solchen erhalten wollen.
Gunnar hat geschrieben: Ein Verein muss mit Leben gefüllt sein und das sollte dann nicht nur die Teilnahme am Stammtisch sein. Ich weiß nicht, ob wir so eine große Fangemeinde binden oder überhaupt ansprechen und als Plattform für diese fungieren können.
Der alte Verein Fanatics, dem ich nie angehört habe, hat mir zumindest am Anfang Spielrunden vermittelt, jedoch war schon damals keine rege Beteiligung im damaligen Forum wahrnehmbar. Zum Schluss ist das ganze Richtung LARP und Kartenspielen aka Magic... gegangen, ab da habe ich mich ausgeklinkt.
Ich gehöre zu den Leuten, die definitiv nicht in einen Rollenspielverein eintreten werden. Ich habe das Wort "Verein" auch nur im Zusammenhang mit dem GRT erwähnt, da ein solcher für die rechtliche Absicherung von Vorteil sein könnte. Dieser muss keineswegs mit Leben gefüllt sein, sondern ist nur eine juristische Person, damit nicht die Einzelperson verantwortlich ist, falls beim GRT mal was schiefläuft.

Sowas wie die Fanatics halte ich persönlich für unnötig und ein Quell endlosen Dramas. Aber wir bekommen letzteres ja auch schon recht gut ohne Verein hin. ;)
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Re: Diskussion: Kellerkinder quo vadis?

Beitrag von xengar » Do 8. Dez 2016, 20:05

Stargazer hat geschrieben:
Sowas wie die Fanatics halte ich persönlich für unnötig und ein Quell endlosen Dramas. Aber wir bekommen letzteres ja auch schon recht gut ohne Verein hin. ;)
More Drama Baby ^^
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Re: Diskussion: Kellerkinder quo vadis?

Beitrag von Delphi » Fr 9. Dez 2016, 14:42

Also wenn ich den Stammtisch von Mittwoch betrachte, würde ich sagen: Die Gerüchte über das Ende der Kellerkinder sind stark übertrieben :)
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Re: Diskussion: Kellerkinder quo vadis?

Beitrag von Aelion » Fr 9. Dez 2016, 22:03

Hallo zusammen,

ich mag mich kurz auch in die Diskussion einklinken. Leider ist es mir aus persönlichen/famliären Gründen nicht möglich jeweils den Stammtisch zu besuchen. In meiner intensiveren Phase habe ich es es persönlich aber immer als erfrischend empfunden, wenn jemand ein neues System zum anspielen mitgebracht hat oder die eine oder andere Brettspielrunde eröffnet wurde. Eher langweilig wurde es für mich, wenn lange und ausführlich über diverse Systeme oder anderes Nerdzeug geredet wurde. Ich bin da selbst zu wenig in der Materie und konnte dann nur zuhören und oftmals Bahnhof verstehen. Kurzum, für mich sieht ein gelungener Stammtisch so aus, dass gegessen, getrunken, gespielt und nebenbei ein wenig generd-redet wird. Soweit zu meiner Meinung. Ich kann mir vorstellen, dass es RPG-Neulingen dann ähnlich gehen kann.

Ich bin auch dafür den Stammtisch nicht eher seltener stattfinden zu lassen, sondern in dem Turnus zu verbleiben. Die Gefahr, dass der Stammtisch eher wirklich einschläft sehe ich in der Variante des Zweimonats Rythmus eher gegeben.

So long
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Re: Diskussion: Kellerkinder quo vadis?

Beitrag von Gunnar » Di 13. Dez 2016, 09:15

da kann ich Gregor nur zustimmen, einmal im Monat sollte er stattfinden.
Wenn er nicht fix und kontinuierlich kommt, dann führt das kurz oder lang dazu, dass die Leute wegbleiben, weil ja "eh" keiner mehr kommt.
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Re: Diskussion: Kellerkinder quo vadis?

Beitrag von Horten » Do 2. Feb 2017, 11:56

Status Diez:

-Nico hat Mi jetzt immer Training
-Ich arbeite mehr und grad Mittwochs arbeiten wir mit einer Angestellten weniger = mehr Aufwand. Stammtisch startet 1h vor meinem Feierabend.
-Keller ist zu dunkel und es ist zu laut bei vielen Teilnehmern
-Für uns ging es nicht ums reden, sondern um zu spielen, mal neue Sachen kennenlernen, öfters rumnerden als normalerweise.
-Wenn gezockt wurde, war meistens zuwenig Zeit um eine Runde zu beenden.
-Wir haben kein interesse daran den ganzen Abend über Spielsysteme zu philosophieren und um wieviel besser die Version vor 15 Jahren war.
-Nachtrag: Ich hab derzeit auch noch ne Baustelle und die anderen zwei sind meine Arbeitssklaven. :D

Ich glaube die Vorstellungen des Stammtisches driften einfach viel zuweit auseinander.
Wir hatten immer unseren Spass und haben ne Menge nette Leute kennengelernt, aber unter den derzeitigen Bedingungen verzichten wir lieber und treffen uns ausserhalb des Kellers mit den Leuten zum gemütlichen zocken.
Janeway 4 ever, bitches!
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