Was Zahlt Ulisses?

Ihr habt Diskussionsbedarf zu Rollenspielen? In diesem Forum dürft ihr euch austoben!
Benutzeravatar
Chaosmeister
Werwolf
Beiträge: 350
Registriert: Do 15. Okt 2015, 14:23
Wohnort: Katzenelnbogen
Kontaktdaten:

Re: Was Zahlt Ulisses?

Beitrag von Chaosmeister » Mo 25. Apr 2016, 10:28

Naja aber auch die günstigen Bücher und co. bringen alle nix für den Nachwuchs meiner Meinung nach wenn man sie nur im Onlinehandel oder im RPG Shop bekommt. Denn wer das Hobby nicht kennt kommt ja wahrscheinlich nicht mal auf die Idee nach sowas zu suchen. Da hatte DSA mit der Box im Spielehandel halt den Trumpf in der Hand.

Wie immer, die Auflagenanzahl macht es und bei 500 Stück ist das Lächerlich wenig. Da ist nicht viel Raum. Auch ist das ganze Akzeptanzthema ein ganz schwieriges. In USA "boomt" das nerdige Hobby ja momentan geradezu, da sind wir hier noch sehr weit weg.

Das ganze ist ja eine Kette die sich nicht durchbrechen lässt. Ich veröffentliche teure Vollfarbprodukte in niedriger Auflage weil es nicht mehr Abnehmer gibt. Dadurch habe ich nur eine kleine Gewinnspanne und damit kein Budget um die Potentiell Käuferzahl zu erhöhen, durch z.B. Werbung oder Platzieren im Spielehandel. Ad Infinitum. Und dabei ist ja das Thema Übersetzung Dauer von Lizenzprodukten noch gar nicht mit dabei, was ja bei diesen Büchern wieder Verkaufszahlen kostet, und dort wahrscheinlich nicht unerheblich.

Demnächst soll so ein Artikel wohl nochmal für ein DSA Produkt kommen, da bin ich gespannt wie sich die Zahlen ändern, weil da Übersetzungsdauer und -aufwand kein Faktor sind.
BildBildBildBildBildBild
Benutzeravatar
xengar
Älteres Wesen
Beiträge: 636
Registriert: Do 15. Okt 2015, 22:08
Wohnort: Limburg

Re: Was Zahlt Ulisses?

Beitrag von xengar » Mo 25. Apr 2016, 12:05

Kleine Anekdote, ich kannte Ulisses als "Rollenspielverlag" durch meine Ex, aber das wars auch schon. Da gibt es "Rollenspiel-Zeug" 1-2 Jahre bevor ich mit dem Hobby angefangen habe.
Wenn man keinen Einstieg hat, der einen auf das Thema anfixt, sprich Leute die das spielen, Leute die Begeisterung vermitteln und einen mitreissen, dann bringen alle tollen Bücher ob teuer oder billig garnix. Da kein Interesse da ist, dem Ganzen überhaupt eine Chance zu geben. Wenn dann auch die Truppe mit der man sich an sowas ran traut (ohne vorkenntnisse) dann keine "richtigen" P&P Spieler sind, dann wird die Erfahrung bestenfalls mittelmäßig, ob man es dann nochmal probiert ist dann so ne Sache.

Das ist wie gesagt das größte Problem, Leute an dieses Thema ranzuführen, die anzufixen damit die Bock drauf bekommen. Da ist es dann auch unerheblich wie viel die Regelwerke kosten, eine Gruppe kann immerhin auch zusammenlegen und bei 5 Spielern sind 50€ nun wirklich nicht viel.

Vor allem wenn man es mit dem Spielspaß gegenrechnet und den Tagen(!!) die dafür drauf gehen ^^

Nur erstmal nen Hook zu bekommen mit dem man unbedarfte in dieses Hobby reinbringne kann ist halt das Problem.
Und solange es nicht massentauglich wird (was es definitiv nicht ist, und auch niemand will, wenn man ehrlich ist) dann wird es nie so massiv einschlagen wie andere Spiele.

P&P ist eine Form von Arbeit, kein stupides berieseln lassen mit Entertainment.
Es ist:
- Kommunikation
- Investigation
- Imagination
und eine gehörige Portion "Nerdiness"

Das muss man erstmal wollen und es auch zulassen, und vor allen Dingen braucht man eine Runde, die genausp drauf ist. Das man verschiedene Rollen spielen kann, ohne schief angeguggt zu werden...

Wenn man den inneren Nerd ansprechen kann, der in vielen Steckt, dann kann man das Hobby auch an eine breitere Gruppe von neuen Spielern ranbringen. Die muss man aber irgendwie kriegen, hat man sie, dann sind das auch potentielle Käufer, die Umsatz bringen, der dazu führt, das mehr Stuff produziert wird (dann auch in Qualitativ hochwertiger Form)

Nur ohne Grundlagenarbeit -> Keine Chance.
BildBildBildBildBildBild
Benutzeravatar
Skyknight
Hobgoblin
Beiträge: 49
Registriert: Do 12. Nov 2015, 10:34

Re: Was Zahlt Ulisses?

Beitrag von Skyknight » Mo 25. Apr 2016, 13:23

Es ist jetzt aber auch nicht so, daß DSA nach Übernahme durch FanPro über Nacht aus den normalen Spielwarenläden verschwunden wäre. Anfangs gingen nur die Preise ein wenig nach oben, Grundboxen kosteten nun 50DM und Erweiterungsboxen je nach Inhalt bis zu 65DM("Götter Magier und Geweihte" die die Inhalte der früheren Magiebox und Götterbox vereinte und somit günstiger war als beide Einzelboxen)!
Selbst die DSA 4 Boxen habe ich anno 2001 oder 2002 noch im Spielegeschäft gekauft. So richtig verschwunden ist es erst mit 4.1(war das nicht die erste von Ulisses?) von dem ich erst Jahre nach seiner Veröffentlichung erfahren habe, weil wir hier in der Umgebung keinen gescheiten Laden für "Nischenspiele" haben.

Das Problem bei den "billigeren" aktuellen DSA-Publikationen ist, daß man für die labberige Paperback Version immer noch 20€ bezahlt(meiner Ansicht nach höchstens 10-15€ wert), wenn man ein stabileres Hardcover möchte, zahlt man gleich 2,5 mal soviel weil es das nur in vollfarbiger Hochglanzoptik gibt! Der "Sweet Spot" liegt meiner Meinung nach genau dazwischen. Mit anderen Worten, das was Ende der Neunziger Standard war. Wie das erste deutsche Chtulhu Regelwerk, Hardcover, schwarz/weiß-Druck, Preis bei ca 60DM/30€!

Ich sage auch nicht daß gar keine Grafiken drin sein sollten, sie müssen aber auch nicht unbedingt in Posteroptik sein!

Gruppen von Nicht-Rollenspielern in das Hobby einzuführen kann sich als sehr schwierig erweisen. Es gibt viele die über drei Ecken davon gehört haben und neugierig sind. Diese werden aber oft vom Preis oder vom Umfang der Regelwerke abgeschreckt. Sehr oft bekommt man dann solche Dinge zu hören wie: "Okay, du willst das spielen, du kaufst das Regelwerk, liest dich durch und erklärst es uns!" Und ein paar Wochen später dann:"Einen Charakter zu bauen dauer WIE lange? Das ist mir zu kompliziert, ich steig aus!"
Und dann sitzt man da, hat 50-60€ für ein Regelwerk ausgegeben und hat trotzdem nichts von den Jahren an Spielspaß die theorethisch drin stecken!
So gesehen hat sich kein Rollenspielprodukt das ich jemals gekauft habe wirklich gelohnt, nicht einmal die ganz alten DSA Boxen, die im Vergleich zu heute noch günstig waren.
Benutzeravatar
xengar
Älteres Wesen
Beiträge: 636
Registriert: Do 15. Okt 2015, 22:08
Wohnort: Limburg

Re: Was Zahlt Ulisses?

Beitrag von xengar » Mo 25. Apr 2016, 13:36

Skyknight hat geschrieben:Es ist jetzt aber auch nicht so, daß DSA nach Übernahme durch FanPro über Nacht aus den normalen Spielwarenläden verschwunden wäre. Anfangs gingen nur die Preise ein wenig nach oben, Grundboxen kosteten nun 50DM und Erweiterungsboxen je nach Inhalt bis zu 65DM("Götter Magier und Geweihte" die die Inhalte der früheren Magiebox und Götterbox vereinte und somit günstiger war als beide Einzelboxen)!
Selbst die DSA 4 Boxen habe ich anno 2001 oder 2002 noch im Spielegeschäft gekauft. So richtig verschwunden ist es erst mit 4.1(war das nicht die erste von Ulisses?) von dem ich erst Jahre nach seiner Veröffentlichung erfahren habe, weil wir hier in der Umgebung keinen gescheiten Laden für "Nischenspiele" haben.

Das Problem bei den "billigeren" aktuellen DSA-Publikationen ist, daß man für die labberige Paperback Version immer noch 20€ bezahlt(meiner Ansicht nach höchstens 10-15€ wert), wenn man ein stabileres Hardcover möchte, zahlt man gleich 2,5 mal soviel weil es das nur in vollfarbiger Hochglanzoptik gibt! Der "Sweet Spot" liegt meiner Meinung nach genau dazwischen. Mit anderen Worten, das was Ende der Neunziger Standard war. Wie das erste deutsche Chtulhu Regelwerk, Hardcover, schwarz/weiß-Druck, Preis bei ca 60DM/30€!

Ich sage auch nicht daß gar keine Grafiken drin sein sollten, sie müssen aber auch nicht unbedingt in Posteroptik sein!

Gruppen von Nicht-Rollenspielern in das Hobby einzuführen kann sich als sehr schwierig erweisen. Es gibt viele die über drei Ecken davon gehört haben und neugierig sind. Diese werden aber oft vom Preis oder vom Umfang der Regelwerke abgeschreckt. Sehr oft bekommt man dann solche Dinge zu hören wie: "Okay, du willst das spielen, du kaufst das Regelwerk, liest dich durch und erklärst es uns!" Und ein paar Wochen später dann:"Einen Charakter zu bauen dauer WIE lange? Das ist mir zu kompliziert, ich steig aus!"
Und dann sitzt man da, hat 50-60€ für ein Regelwerk ausgegeben und hat trotzdem nichts von den Jahren an Spielspaß die theorethisch drin stecken!
So gesehen hat sich kein Rollenspielprodukt das ich jemals gekauft habe wirklich gelohnt, nicht einmal die ganz alten DSA Boxen, die im Vergleich zu heute noch günstig waren.
Das Charakterbauen in Warhammer 40k nervt mich übrigens immernoch massiv. Obwohl ich das Game sehr mag. Da find ich andere spiele angenehmer wo man Chars zusammen baut (beyond the wall, Mutant Year zero) fiel angenehmer, wobei das ja auch nicht wirklich schneller geht, aber da ist es wenigstens eine Gruppenaktion.

Das Charbauen ist war wichtig und eigentlich auch notwendig damit man langzeit spaß hat, aber es ist auch das nervigste am ganzen procedere. Ein "ich nehm den char und los gehts" fehlt bei den meisten Systemen einfach. Im Gegensatz zu herkömmlichen Brett/Gesellschafts ist es einfach mehr aufwand der halt extremst abschreckend ist.
BildBildBildBildBildBild
Benutzeravatar
Liechtenauer
Greif
Beiträge: 485
Registriert: Do 15. Okt 2015, 20:31
Wohnort: Sankt Augustin

Re: Was Zahlt Ulisses?

Beitrag von Liechtenauer » Mo 25. Apr 2016, 14:38

xengar hat geschrieben:Kleine Anekdote, ich kannte Ulisses als "Rollenspielverlag" durch meine Ex, aber das wars auch schon. Da gibt es "Rollenspiel-Zeug" 1-2 Jahre bevor ich mit dem Hobby angefangen habe.
Wenn man keinen Einstieg hat, der einen auf das Thema anfixt, sprich Leute die das spielen, Leute die Begeisterung vermitteln und einen mitreissen, dann bringen alle tollen Bücher ob teuer oder billig garnix...
...das kann ich nur sowas von unterschreiben. Ich weis noch genau, wie das bei mir damals war vor 23 Jahren
[Ach du Scheiße!], also mitten drin in der guten alten RPG-"Boom"-Zeit. Ich war auf einer Jugendfreizeit in Italien und einer der Betreuer hatte Palladium Fantasy dabei. Und der hat uns dermaßen damit gefesselt, dass ich an einigen Abenden fast die pubertären Trinkspiele und das inhärente Rumgeknutsche vergessen hätte (fast!). Und auch damals hatte ich die Boxen vorher schon mal in den Spieleläden stehen sehen und mich nicht die Bohne dafür interessiert. Auf den Preis hatte ich da noch nicht mal geschaut gehabt.

Daher finde ich die Diskussion im Preisrahmen zwischen 20 und 50 Euro auch ziemlich unsinnig, ehrlich gesagt.

Lasst uns lieber die Kellerkinder-Jugendfreizeiten ins Leben rufen! :lol:
BildBildBildBildBildBild
Benutzeravatar
Redbaron
Doppelgänger
Beiträge: 339
Registriert: Do 15. Okt 2015, 13:31
Wohnort: Niederhadamar

Re: Was Zahlt Ulisses?

Beitrag von Redbaron » Mo 25. Apr 2016, 15:26

Nein... Jungendfreizeit ... nein das geht nicht gut.... nein nein nein. Ein Grillen und so weiter wo dann vielleicht auch weitere Spieler hier aus der Ecke kommen können wenn Sie wollen ist da sicher Sinnvoller.
"Wo das Chaos auf die Ordnung trifft, gewinnt meist das Chaos, weil es besser organisiert ist." - Ly Schwatzmaul
Benutzeravatar
xengar
Älteres Wesen
Beiträge: 636
Registriert: Do 15. Okt 2015, 22:08
Wohnort: Limburg

Re: Was Zahlt Ulisses?

Beitrag von xengar » Mo 25. Apr 2016, 15:36

Liechtenauer hat geschrieben: Lasst uns lieber die Kellerkinder-Jugendfreizeiten ins Leben rufen! :lol:
NO WAY
BildBildBildBildBildBild
Benutzeravatar
Skyknight
Hobgoblin
Beiträge: 49
Registriert: Do 12. Nov 2015, 10:34

Re: Was Zahlt Ulisses?

Beitrag von Skyknight » Mo 25. Apr 2016, 17:52

Liechtenauer hat geschrieben:Daher finde ich die Diskussion im Preisrahmen zwischen 20 und 50 Euro auch ziemlich unsinnig, ehrlich gesagt.
Finde ich gar nicht. Wenn man sich ausrechnen kann, wie oft man eine Gruppe zum Spielen zusammen bekommt, beeinflußt der Preis die Kaufentscheidung nicht unerheblich!

Daher finde ich auch gut, was Uhrwerk mit Splittermond macht. Digitaler Download for free. Da kann man erstmal testen, ob es im Freundeskreis überhaupt ankommt und sich danach immer noch die gedruckte Version kaufen, wenn man's sich unbedingt ins Regal stellen will.
Auf der anderen Seite steht Ulisses und verlangt 10€ für die PDF des neuen DSA Regelwerkes! Für eine Version die keine Druckkosten hat(außer man druckt es sich selbst aus, was in dem Fall teurer kommt als ein Kauf im Laden) und ohne Mehrkosten beliebig oft repliziert werden kann sehr unangemessen. Selbst als Fan der Serie überlegt man sich da zweimal ob man nicht doch zur Konkurenz wechselt, oder bei einer älteren Version bleibt, die man schon besitzt!

Und beim neuen Shadowrun bin ich durch den niedrigen Preis auch arg in Versuchung es mir zu kaufen, obwohl ich wahrscheinlich nie zum Spielen kommen werde!
Benutzeravatar
Liechtenauer
Greif
Beiträge: 485
Registriert: Do 15. Okt 2015, 20:31
Wohnort: Sankt Augustin

Re: Was Zahlt Ulisses?

Beitrag von Liechtenauer » Mo 25. Apr 2016, 18:18

Skyknight hat geschrieben:
Liechtenauer hat geschrieben:Daher finde ich die Diskussion im Preisrahmen zwischen 20 und 50 Euro auch ziemlich unsinnig, ehrlich gesagt.
Finde ich gar nicht. Wenn man sich ausrechnen kann, wie oft man eine Gruppe zum Spielen zusammen bekommt, beeinflußt der Preis die Kaufentscheidung nicht unerheblich!

Daher finde ich auch gut, was Uhrwerk mit Splittermond macht. Digitaler Download for free. Da kann man erstmal testen, ob es im Freundeskreis überhaupt ankommt und sich danach immer noch die gedruckte Version kaufen, wenn man's sich unbedingt ins Regal stellen will.
Auf der anderen Seite steht Ulisses und verlangt 10€ für die PDF des neuen DSA Regelwerkes! Für eine Version die keine Druckkosten hat(außer man druckt es sich selbst aus, was in dem Fall teurer kommt als ein Kauf im Laden) und ohne Mehrkosten beliebig oft repliziert werden kann sehr unangemessen. Selbst als Fan der Serie überlegt man sich da zweimal ob man nicht doch zur Konkurenz wechselt, oder bei einer älteren Version bleibt, die man schon besitzt!

Und beim neuen Shadowrun bin ich durch den niedrigen Preis auch arg in Versuchung es mir zu kaufen, obwohl ich wahrscheinlich nie zum Spielen kommen werde!
Hallo Dominik, ich befürchte da kommen wir nicht zusammen. Ich habe verstanden, dass es Spieler gibt die arg aufs Geld schauen müssen, aber die Haltung "Ich sehe nicht ein, für ein PDF Geld zu bezahlen" find ich nunmal völlig daneben und die Entscheidung vom Uhrwerkverlag in dieser Hinsicht auch nicht sinnvoll. Denn ich vermute die meisten, die sich das PDF "for free" holen werden sich eben kein gedrucktes Werk mehr ins Regal stellen, da der Sammlertrieb erstmal befriedigt ist.

Selbst ohne Druckkosen stellt das PDF eines 400-Seiten Regelwerks einen ziemlich großen geistigen Wert dar und dafür sollte man auch bereit sein einen angemessenen Preis zu zahlen. Alles andere grenzt für mich an Schmarozerei. Schließlich sind die Verlage keine Wohlfahrtsorganisationen sondern Firmen, deren Mitarbeiter ebenfalls bezahlt werden wollen. Und wenn man es erstmal kennenlernen will gibt es ausreichend Convention-Runden, kostenlose Schnellstarter und Video-tutorials, die man sich anschauen kann (Auch mit Freunden). Das ist für mich kein Argument.
BildBildBildBildBildBild
Benutzeravatar
xengar
Älteres Wesen
Beiträge: 636
Registriert: Do 15. Okt 2015, 22:08
Wohnort: Limburg

Re: Was Zahlt Ulisses?

Beitrag von xengar » Mo 25. Apr 2016, 19:42

Das komplette Splittermond-CRB für umme? Alter Schwede, das ist mal deluxe dämlich.
Einen Schnellstarter für lau ok. Das ist Super ums kennen zu lernen, aber das komplette Regelwerk? da kauft das doch kein Schwein mehr. In zeiten der Tablets wo man seine komplette Bibliothek mitführen kann ist das echt ne dumme Idee. Sonderpreis ok, super. Billiger als gedruckt, gut. Aber kostenlos? Wenn ich mir die Arbeit anschaue, die in ein Regelwerk fliest, die Zeit die Stunden (das angeschreie und rumgezoffe...) und das ganze dann zu verschenken mit der Hoffnung das es dann doch jemand aus Mitleid kauft?. Keine Chance. Vllt bin ich vorberlastet, dass ich einige Autoren kenne, aber selbst wenn nicht ist ein regulärer Preis von unter 15€ für ein CRB PDF mit mehr als 200 Seiten echt nicht vertretbar. Das kann man machen, wenn bestimmte Bedingungen erfüllt sind:
1. es besteht kein Interesse und man will damit den Markt schwämmen und mit Addons Geld verdienen.
2. es hat sich bereits amortisiert und man will eine Marktanteile Konkurrenten abzwacken
3. man bringt eine neue Edition raus und will Leute damit anfixen.
4. man verkauft die Marke und hat nen Brass auf den Käufer...

Ansonsten ist das einfach nur extremst Dumm.

Ausnahme: Es ist ein Marketing Gag der nur für einen Extrem begrenzten Zeitraum gültig ist!
Marketing Gags brauchen keinen ersichtlichen Sinn haben ^^ Ist eh meist nur ne Schnappsidee die grad einer gut findet und gut verkaufen kann :)!

http://splittermond.de/pdf-des-grundreg ... -download/

Ich kann es dennoch nicht nachvollziehen, warum Uhrwerk so einen Käse macht...
BildBildBildBildBildBild
Antworten