Was Zahlt Ulisses?

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Liechtenauer
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Re: Was Zahlt Ulisses?

Beitrag von Liechtenauer » Mi 27. Apr 2016, 14:06

xengar hat geschrieben: Aber das ist doch genau der Kackpunkt, du zahlst ja nicht nur das Papier:
-Autor
-Illustrator
-Lektor
-Korrektor
-Drucker(Person)
-Material
-Lager und Logistik
-Buchbinder (ist idr in der Druckerei bereits im Angebot mit drin)
-Marketing
-Buchhaltung (HR inkls)
-Investor (idR der Verlag)
-IT
- das was ich vergessen hab...
-Buchhandel/Shopbetreiber

Das alles muss ja irgendwo bezahlt werden, das ist nicht wirklich mit einem Buch getan.
und da fehlen ja noch einige Punkte, denn ein Rollenspielregelwerk hat auch eine viel höhere Komplexität als ein Roman, da es spielmechanisch konzipiert, mehrfach getestet, rekalibriert und ggf. in einen bestehenden Regelkanon eingepasst werden muss. Das dauert alles einfach viel länger als "nur" eine fiktive Geschichte zu schreiben und verursacht dementsprechend viel mehr Personalkosten.
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Re: Was Zahlt Ulisses?

Beitrag von Chaosmeister » Mi 27. Apr 2016, 14:22

Liechtenauer hat geschrieben:
xengar hat geschrieben:Kleine Anekdote, ich kannte Ulisses als "Rollenspielverlag" durch meine Ex, aber das wars auch schon. Da gibt es "Rollenspiel-Zeug" 1-2 Jahre bevor ich mit dem Hobby angefangen habe.
Wenn man keinen Einstieg hat, der einen auf das Thema anfixt, sprich Leute die das spielen, Leute die Begeisterung vermitteln und einen mitreissen, dann bringen alle tollen Bücher ob teuer oder billig garnix...
...das kann ich nur sowas von unterschreiben. Ich weis noch genau, wie das bei mir damals war vor 23 Jahren
[Ach du Scheiße!], also mitten drin in der guten alten RPG-"Boom"-Zeit. Ich war auf einer Jugendfreizeit in Italien und einer der Betreuer hatte Palladium Fantasy dabei. Und der hat uns dermaßen damit gefesselt, dass ich an einigen Abenden fast die pubertären Trinkspiele und das inhärente Rumgeknutsche vergessen hätte (fast!). Und auch damals hatte ich die Boxen vorher schon mal in den Spieleläden stehen sehen und mich nicht die Bohne dafür interessiert. Auf den Preis hatte ich da noch nicht mal geschaut gehabt.

Daher finde ich die Diskussion im Preisrahmen zwischen 20 und 50 Euro auch ziemlich unsinnig, ehrlich gesagt.

Lasst uns lieber die Kellerkinder-Jugendfreizeiten ins Leben rufen! :lol:
ALso mein werdegang war ein ganz anderer, daher sehe ich das vielleciht auch anders. Den mich hat keiner angefixt außer ich selber. Niemand hat mir gezeigt wie das geht oder so. Ich hatte einfach die box con meinen Eltern geschenkt bekommen, und wir haben dann halt versucht damit zu spielen. Und das hat hervorragend geklappt. Man MUSS also dieses anfixen nicht haben, das geht durchaus auch auf sich selbst gestellt. Da bleibt verfügbarkeit und verbreitung einfach das hauptthema. Ja anfixen mit einem der das schon kennt ist besser, klar, aber funktioniert eben nur wenn man schon einwenig Ahnung hat auf was man sich einlässt.
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Re: Was Zahlt Ulisses?

Beitrag von Liechtenauer » Mi 27. Apr 2016, 14:32

Chaosmeister hat geschrieben:Ja anfixen mit einem der das schon kennt ist besser, klar, aber funktioniert eben nur wenn man schon einwenig Ahnung hat auf was man sich einlässt.
Stimmt nicht (zumindet nicht so absolut, wie hier formuliert). Ich hatte absolut gar keine Ahnung worauf ich mich einlasse und jetzt schau an, wo es hingeführt hat. Mit drei anderen von der Freizeit spiele ich heute noch, und die hatten genausowenig auch nur den blassesten Schimmer, was Rollenspiel überhaupt ist...

Verfügbarkeit reicht heutzutage leider nicht mehr aus, befürchte ich, da die Aufmerksamkeitsspanne und Geduld der Zielgruppe sich auf die Dauer eines Youtube-Videos verkürzt hat.

Da braucht es das Anfixen um so mehr, glaube ich, denn was nicht nach 10 Minuten schon Spass macht, wird oft ad acta gelegt. Das Angebot an Unterhaltung ist einfach zu groß mittlerweile...
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Re: Was Zahlt Ulisses?

Beitrag von xengar » Mi 27. Apr 2016, 14:46

Chaosmeister hat geschrieben: Man MUSS also dieses anfixen nicht haben, das geht durchaus auch auf sich selbst gestellt. Da bleibt verfügbarkeit und verbreitung einfach das hauptthema.
viele Wege führen nach Rom, stimmt. Auch wenn es so scheinen mag, ich erhebe keinen Anspruch auf "The One and Only Way" .. Tannhäuser liegt jetzt seit 2 Jahren in meinem Regal da mich das Regelwerkbegleitbuch immer abgeschreckt hat überhaupt das Spiel vorzunehmen. Ich mag eigentlich "light-Regelwerke" je weniger zu beachten ist und je einfacher gestrickt das system, umso besser. Hab es in der GRTD Vorbereitungsphase mal spasshalber vorgenommen und gesehen, das es eigentlich ein sehr einfaches system ist. die Dicke des Buches hat nur abgeschreckt... und das bei nem 40 Seiter oder so
Ja anfixen mit einem der das schon kennt ist besser, klar, aber funktioniert eben nur wenn man schon einwenig Ahnung hat auf was man sich einlässt.
Und genau hier ist das Problem, irgendwo muss man schon eine Vorliebe für das Studium von fetten Büchern haben, um sich von sich aus, in ein Regelwerk einlesen zu wollen. Hat man jemanden der das schonmal gemacht hat, dann kann der "die Angst vor komplexen Regelwerken und einer mehrstündigen Charaktererstellung" abfangen. Das reduziert einfach die DropOut-Rate ungemein.
Einsteigerboxen sind super, auch so komplettsysteme wie Aborea sind super. Nur muss man auch erstmal wissen, das es sowas gibt. Meine Eltern wären im Leben nie drauf gekommen das ich an "so einem Humbug" Interesse haben könnte, geschweige denn das die mir so eine Box geschenkt hätten oder gar ein Regelwerk für 40-60€...
Schulbücher, Unibücher egal zu welchem Preis, waren nie ein Problem. Aber so'n Quatsch für soviel Geld?
Abgesehen davon finde ich es äuserst ermüdend in CRB's zu lesen. Ich brauch ein Stichwortverzeichnis und am besten ein Daumenregister dann kann ich so ein Buch auch sinnvoll verwenden. (oder es ist gespickt mit zetteln) Aber einfach so aus "Interesse" einlesen geht einfach nicht.

Zumindest bei meinem Umfeld gibt es nur sehr wenige, die das überhaupt machen würden. Infos suchen und nachschlagen,kein Problem, aber aus Interesse oder Neugierde das ding mal am Stück lesen? Fast ausgeschlossen...
Die Anzahl der Rollenspieler die ich kenne (und die sich dazu bekannt haben) ist relativ gering, vllt so 30-50. Die Brett- Gesellschaftsspieler und Romanleser dagegen gehen dann auch in die 100+ und da drunter sind nach meiner Einschätzung weniger als 10% die von sich aus mal ein "abstraktes Game" anschauen würden. Die meisten guggen mich wien Pferd an, wenn ich mit was neuem "Unbekanntem" ankomme ^^
Liechtenauer hat geschrieben: Verfügbarkeit reicht heutzutage leider nicht mehr aus, befürchte ich, da die Aufmerksamkeitsspanne und Geduld der Zielgruppe sich auf die Dauer eines Youtube-Videos verkürzt hat.

Da braucht es das Anfixen um so mehr, glaube ich, denn was nicht nach 10 Minuten schon Spass macht, wird oft ad acta gelegt. Das Angebot an Unterhaltung ist einfach zu groß mittlerweile...
Das kommt erschwerend noch hinzu... Sprich, liefert man nicht schnell ein Erfolgserlebnis und einen Moment gefüllt mit Epicness, dann wirds schwer das Interesse überhaupt zu halten
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Skyknight
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Re: Was Zahlt Ulisses?

Beitrag von Skyknight » Mi 27. Apr 2016, 17:40

Liechtenauer hat geschrieben: Richtig, und einer davon bist du.
Eher diejenigen die die Preise festlegen!
Liechtenauer hat geschrieben:Ich hab weniger ein Problem mit dem Begriff "normaler Mensch" an sich, sondern mit deinem fehlgeleiteten Selbstbewusstsein, mit dem du dich hier als den "durchschnittlichen potentiellen Konsumenten" hinstellst. Schon mal auf die Idee gekommen, dass du eher der Knauser am unteren Ende der Skala bist? Ich habe jedenfalls das Gefühl, dass dein einziger Maßstab für ein angemessenes Preis/Leistungsverhältnis dein eigener Geldbeutel ist. Dein Äpfel-mit-Birnen Vergleich mit dem Roman als Vergleichsmaßstab lässt jedenfalls darauf schließen (Hast du die Artikel um die es hier im Kern geht überhaupt gelesen?).
Hab' ich und es läuft alles darauf hinaus, daß die Preise so hoch sind, weil die Auflage so niedrig ist und die Mitarbeiter trotzdem genauso bezahlt werden müssen, egal ob man jetzt 200 drucken läßt oder 4000!
Liechtenauer hat geschrieben:Ich finde 40 oder 50 Euro für ein Grundbuch in zeitgemäßer Qualität IST ein angemessenes Preis/Leistungsverhältnis. Und die meisten Rollenspieler die ich so kenne denken genauso (sind ein paar hundert, wir sind öfter umgezogen)
Dann kennst du scheinbar viele Leute die entweder zuviel Geld haben, oder kein Problem damit ständig pleite zu sein. Ich kenne Paare wo beide Partner zwischen 8 und 12 Std am Tag arbeiten, teilweise auch an Sonn- und Feiertagen und bei denen es trotzdem nur gerade so zum Leben reicht. Keiner von denen würde auch nur auf die Idee kommen soviel für sowas auszugeben, gerade weil ihnen deswegen auch die Zeit fehlt um wirklich etwas davon zu haben.
Aber daran ist wohl eher die Wirtschaft schuld! Und genau das ist ein Punkt der zwar eigentlich nicht hierher gehört, die Situation aber dennoch beeinflußt!
Liechtenauer hat geschrieben:Mag sein, dass ich auch nicht der "typische DPK" bin und meine wenige Zeit neben Beruf und Familie halt mit höherem RPG-Ausgaben und Sammeln kompensiere (wobei ich keine einzige Limited Edition in meiner Sammlung habe). Aber du bist das auch nicht. Zumindest sehe ich hier im Thread keinen außer dir sich so vehement über die Preise von allem beklagen.
Stimmt, bin ich nicht, weil ich trotz allem Klagen doch noch hin und wieder mehr Geld für meine Hobbies ausgebe als der typische DPK tun würde. Momentan allerdings eher für Brettspiele, weil man dort im Vergleich mehr für sein Geld bekommt.
Liechtenauer hat geschrieben:Es gibt nicht nur den ein oder anderen, der gerne etwas mehr bezahlt wenn alles schön bunt ist, sondern ich behaupte es ist die große Mehrheit.
Wenn es wirklich die große Mehrheit wäre, warum wird dann nicht soviel verkauft, daß die Verlage in größerer Auflage produzieren und es aus der Nische raus und in den normalen Handel bringen können?
Liechtenauer hat geschrieben:Ich will jetzt nicht gemein sein, aber Inflation und Geldwertentwicklung ist nun leider einmal eine ökonomische Tatsache in allen Volkswirtschaften die pro Land mal mehr oder weniger stark ausgeprägt ist. Und wenn sich dein Einkommen nicht entsprechend mitentwickelt hat, dann kannst du dafür doch nicht die Verlage verteufeln, weil deine DSA Box keine 40 D-Mark mehr kostet. Stell dir vor, kurz nach dem zweiten Weltkrieg hat ein Laib Brot noch 50 Pfennig gekostet. SKANDAAALLL, stellt die gesamte Bäckerzunft an die Wand, die Verbrecher! (DAS ist Sarkasmus).
Auch das liegt an unserer verkorksten Wirtschaft. Wenn die Reichen immer reicher werden, der Mittelstand und die Armen aber immer ärmer, dann auch noch immer höhere Steuern dazukommen und alle ihre Produktpreise erhöhen müssen und dadurch die Zielgruppe immer weiter schrumpft weil immer weniger bereit sind die neuen Preise hinzunehmen.
Bei Lebensmitteln sind wir leider dazu gezwungen die neuen Preise anzunehmen, falls wir nicht spontan die Fähigkeit entwickeln, ohne Essen zu überleben. Ich kaufe meinen Laib Brot übrigens für 1,13€ bei Netto, weil ich mir schon seit Jahren nicht mehr leisten kann, die kleinen Bäckereihandwerksbetriebe zu unterstützen!
Und die Verbrecher sitzen nicht in der Bäckerzunft, sondern in der Regierung(und DAS ist kein Sarkasmus)! Die zwingen nämlich die Bäcker und alle anderen durch hohe Steuern ihre Preise zu erhöhen!
Liechtenauer hat geschrieben:Und wenn schon mal ein Verlag eine Low-Budget Variante auf den Markt bringt, dann ist dir das auch nicht recht und selbst die soll nochmal weniger kosten.
Weil sie Low-Budget Qualität zu Mid-Budget Preisen anbieten! Wenn der Preis der Qualität entsprechen würde oder wenigstens die Qualität dem Preis wäre das in Ordnung, so aber eher nicht.
30-35€ für Hardcover und normale Papierqualität im S/W-Druck ist angemessen, 20€ für Softcover mit so schlechter Bindung, daß das schon nach paarmal durchblättern auseinander fällt zuviel!
Liechtenauer hat geschrieben:Da setzt bei mir echt die Logik aus, wie man zu so einer Erwartungshaltung kommt. Denn damit treibt man die wenigen verbliebenen Verlage höchstens aus dem Geschäft.
Logik hängt immer auch vom persönlichen Blickwinkel ab. Aus meiner Sicht hätten die Verlage eine weit größere Überlebenschance, wenn sie sich zusammen schließen würden und in höheren Stückzahlen für niedrigere Preise produzieren und auch Werbung machen! Alles andere ist vom marktwirtschaftlichen Standpunkt total unlogisch und kann bei der derzeitigen Wirtschaftslage nicht mehr lange gut gehen!
Liechtenauer hat geschrieben:Das wirkliche Problem, und das wurde ja schon mehrfach gesagt hier, ist die Nachwuchsgewinnung und nicht der Preis. Rollenspiel muss man erleben, damit es zündet.
Sag' was du willst, der Nachwuchs wird bei den derzeitigen Preisen doch eher dankend ablehnen, es sei denn man schenkt ihnen das teure Zeug! Denn gerade die Jüngeren haben doch oft noch viel weniger Geld. Das gilt für Studenten, die froh sind wenn sie die nächste Miete zusammen bekommen ebenso wie für Schüler, die noch zuhause wohnen und mit ihrem Taschengeld auskommen müssen!

Aber ich bin ja eh schon gewohnt mit meinen Ansichten auf Unverständnis zu stoßen! Mein Logikschaltkreis tickt halt etwas anders als bei den Meisten!
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Re: Was Zahlt Ulisses?

Beitrag von StillerBeobachter » Mi 27. Apr 2016, 22:31

Liechtenauer hat geschrieben:
Das soll jetzt kein Angriff sein, aber wir sind hier leider alle sehr spekulativ unterwegs. Ich vertrete eher die These, dass Splittermond schon aufgrund der guten PR im Vorfeld und des hohen Invests in kostenlose Schnellstarter und Demorunden einen großen Bekanntheitsgrad erreicht hat und sich mit der Entscheidung eher geschadet hat in Puncto Umsatz. Ist aber halt auch nur eine Einschätzung.
Leider richtig - das ist nur meine persönliche und sehr subjektive Einschätzung. Aber vielleicht kann man ja Patric Götz, den Chef vom Uhrwerk-Verlag, mal auf der Heinz Con Süd zu dem Thema ansprechen.
Es sieht aber so aus, als ob der Uhrwerk-Verlag ein paar feste Mitarbeiter dazu gewonnen hat - und das sicher nicht nur wegen dem Vorschuss auf Numenera. Und Splittermond ist ein lebendes System - es erscheinen immer wieder Quellenbücher und Abenteuer...

Ansonsten kann ich mich meinen Vorschreibern nur anschließen - in der heutigen Zeit breiter Medienpräsenz und großem bis riesigem Angebots muss ein Produkt schnell begeistern. Sonst sehen sich die Menschen gleich nach etwas leichter Zugänglichem um - die Auswahl ist ja da.

Was wohl mit ein Grund für niedrige Auflagen im Rollenspiel-Sektor sein soll (wo auch immer ich das gelesen hatte) - die kaufwilligen Spieler (oder Sammler) verteilen sich einfach auf eine "zu große" Auswahl an Systemen. Ich persönlich habe nicht nur Platzprobleme in meinem Schrank - das Interesse, mir noch ein Regelwerk (samt Zusatzbänden) zu besorgen, das ich vielleicht dann doch nicht spiele, sinkt mit jedem weiteren Titel... Und das unabhängig vom Preis.

Obwohl - Shadowrun 5 für läppische 10 € ... :mrgreen:
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Re: Was Zahlt Ulisses?

Beitrag von xengar » Mi 27. Apr 2016, 23:06

StillerBeobachter hat geschrieben: Was wohl mit ein Grund für niedrige Auflagen im Rollenspiel-Sektor sein soll (wo auch immer ich das gelesen hatte) - die kaufwilligen Spieler (oder Sammler) verteilen sich einfach auf eine "zu große" Auswahl an Systemen. Ich persönlich habe nicht nur Platzprobleme in meinem Schrank - das Interesse, mir noch ein Regelwerk (samt Zusatzbänden) zu besorgen, das ich vielleicht dann doch nicht spiele, sinkt mit jedem weiteren Titel... Und das unabhängig vom Preis.

Obwohl - Shadowrun 5 für läppische 10 € ... :mrgreen:
weisst Du, hier ist das ganze etwas inkonsitent bei mir, einerseits teste ich gerne neue systeme und backe auch immer wieder interessant klingende systeme bei kickstarter aber bei bestehenden systemen tu ich mir aus irgendeinem grund schwer interesse für eine kompltt ausgearbeitete welt aufzubringen (DSA) geschweige denn von regelmonstern wo ich ein eigenes buch brauch nur um meinen eigenen char spielen zu können.

nur so systeme wie fate die ja nu wirklich nicht viele regeln haben, sind für mich auch nur als abwechslung tauglich
für langweit find ichs dann wieder zu unhandlich.

wenn ichs so recht bedenke backe ich nur beklopptes oder systeme mit -für mich- neuen spielmechaniken.
einfache d20 oder d10 oder d100 oder poolbuilder gehen irgendwie nichtmehr an mich.

aus der erfahrung mit hexxen und meinen testrunden auf shadowrun derivaten weis ich das poolbuildingsysteme für mich auf langesicht gesehen nix sind.

nur irgendwann is das runde rand auch rund erfunden, dann kommt halt nix mehr was noch irgendwie sinn macht.
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Re: Was Zahlt Ulisses?

Beitrag von Liechtenauer » Do 28. Apr 2016, 09:09

Skyknight hat geschrieben: Mein Logikschaltkreis tickt halt etwas anders als bei den Meisten!
Da sind wir uns zur Abwechslung mal 100% einig.

Ich hab jetzt jedenfalls keine Lust mehr mich weiter mit deinen absurden Schuldzuweisungen abzugeben mit denen du dich hier um die Kernargumente herumlavierst.

Eines scheint Ulisses mit der Preisstrategie jedenfalls schon mal intuitiv richtig zu machen: Die Bereinigung ihrer Kundenbasis.
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Re: Was Zahlt Ulisses?

Beitrag von Liechtenauer » Do 28. Apr 2016, 09:13

StillerBeobachter hat geschrieben: Leider richtig - das ist nur meine persönliche und sehr subjektive Einschätzung. Aber vielleicht kann man ja Patric Götz, den Chef vom Uhrwerk-Verlag, mal auf der Heinz Con Süd zu dem Thema ansprechen.
Es sieht aber so aus, als ob der Uhrwerk-Verlag ein paar feste Mitarbeiter dazu gewonnen hat - und das sicher nicht nur wegen dem Vorschuss auf Numenera. Und Splittermond ist ein lebendes System - es erscheinen immer wieder Quellenbücher und Abenteuer...
Das finde ich eine gute Idee. Es dürfte aber auch Patric schwerfallen, den Effekt der Entscheidung das PDF kostenlos rauszugeben von den anderen Marketingmaßnahmen zu separieren. Da spielt so viel mehr mit rein. Ich fand die Kampagne im Vorfeld der Veröffentlichung halt auch echt gelungen.
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Re: Was Zahlt Ulisses?

Beitrag von Liechtenauer » Do 28. Apr 2016, 09:15

xengar hat geschrieben: weisst Du, hier ist das ganze etwas inkonsitent bei mir, einerseits teste ich gerne neue systeme und backe auch immer wieder interessant klingende systeme bei kickstarter
By the way, der Savage Rifts Kickstarter ist seit gestern online und ihnen sind schon die Stretchgoals ausgegangen. :D
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